Froschgebaren

Wenn ich meinen Enkelkindern eines Tages erzähle, wie ich in meiner Jugend mit meiner Schwester ein Iglu aus Schnee gebaut habe, werden sie denken, wir sind bei den Eskimos aufgewachsen.

Im Moment verhalten wir uns wie die Frösche:
Setzt man einen Frosch in einen Topf mit kochendem Wasser, springt er sofort raus.
Setzt man den Frosch aber in einen Topf mit kaltem Wasser und erhitzt den Topf dann langsam, bleibt er sitzen, bis er gekocht ist.

Langfristig werde ich dann wohl doch auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen und das Auto stehen lassen. Und ich brauche wieder ein Fahrrad.

Ob das hilft?

4 Antworten zu “Froschgebaren”

  1. L9 sagt:

    Ist das echt so mit den Fröschen? Hast du das probiert???? Schreck.

  2. Hi Lisa,
    nein, probiert habe ich es natürlich nicht. Ich habe es gelesen, weiß jetzt aber nicht, ob es eine Analogie war oder ein wissenschaftliches Experiment.

    Kennst Du auch das Gefühl bei Sendungen wie “Wer wird Millionär”? Da sitze ich und weiß die Antwort auf eine Frage und frage mich plötzlich, wo ich das eigentlich gelernt, gelesen oder gehört habe. Mein Hirn (oder besser mein Gedächtnis) ist mir ein Rätsel. Aber vielleicht hat sich der Schlüssel dazu auch einfach gerade in irgendeiner Untiefe meines Unterbewusstseins versteckt.
    ^_~
    Liebe Grüße
    Daniel ^^

  3. L9 sagt:

    Stimmt schon – wobei sich bei mir leider immer mehr das “Ginkium” Problem breitmacht – “ich weiß das, ich weiß das, es liegt mir auf der Zunge, verdammt”

  4. Das Problem kenne ich auch ganz gut.
    Peinlich ist mir dann immer, wenn mir das Falsche auf der Zunge lag.
    Bzw. ich bin dann froh, dass mir das, was mir auf der Zunge lag, doch nicht rausgerutscht ist…
    ^_~