Archiv für die Kategorie ‘gearbeitet’

Nicht jeder Tipp ist auch ein guter Tipp

Mittwoch, 22. Juli 2009

Wirtschaftsthemen sind für viele ein Bah-Thema, moralisch fragwürdig, und doch kann man nicht ohne. Umso freudiger nehmen wir Geschichten zur Kenntnis, die uns zeigen, dass es auch anders geht. Die Geschichte der kleinen Sophia (via twitter@webstandardsmag) ist so eine: Die 6jährige verschenkt Limonade in der Nachbarschaft, bekommt dabei mehr zurück als eigentlich erwartet und erteilt ihrem Vater dazu noch eine Lektion in Sachen Unternehmertum, der seine Lektion wiederum in 9 Tipps weitergibt.
So was lesen wir doch gerne. Wirklich nett zu lesen, irgendwie goldig. Am Anfang habe ich auch noch gelächelt, dann habe ich nur mit dem Kopf geschüttelt und mich hinterher geärgert.
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Verpeilen

Mittwoch, 14. November 2007

Netter kleiner Aufsatz gegen das »Verpeiltsein«. ^^

Dortmund, Nordstadt

Montag, 05. November 2007

Als wir unser kleines Unternehmen nach Dortmund in die Nordstadt verlagerten, hab ich am Anfang nicht viel Gutes über die Nordstadt gehört. Zuviel Kriminalität, zuviel Drogen, zuviel Prostitution, zuviele Arbeitslose, zuviele Ausländer. Von den ersten drei Punkten habe ich noch nicht viel mitbekommen. Das mag auch daran liegen, dass wir nicht im Herzen der Nordstadt arbeiten, sondern am westlichen Rand der Nordstadt, nah am Dortmunder Hafen.

Ab Mittwoch widmet sich das ZDF in einer dreiteiligen Dokumentation ausschließlich der Dortmunder Nordstadt und ihren Bewohnern und zeigt ihren Alltag. Die Themen Zuwanderung und Integration stehen hierbei besonders im Mittelpunkt. Als jemand, der in vielerlei Hinsicht von diesen Themen betroffen ist, bin ich gespannt, welches Bild und welche Erkenntnisse die Dokumentation vermitteln wird.

Ein Fernsehteam hat auch bei uns kurz vorbeigeschaut, als es einen Mitarbeiter vom Entwicklungszentrum für berufliche Qualifikation und Integration bei seiner Arbeit filmte. Mal sehen, ob ich mich darüber freuen werde oder nicht. Falls wir überhaupt vorkommen werden, denn das konnte uns der Mann vom EWZ leider nicht sagen. Immerhin werde ich über die Dortmunder Nordstadt selbst wahrscheinlich (hoffentlich) mehr erfahren als nach mehr als einem Jahr Arbeit hier.

P.S. Ich bin anscheinend nicht der einzige, der schon ganz gespannt ist auf die Dokumentation. Ein Mitarbeiter der Dortmunder Wirtschaftsförderung erwähnte die Dokumentation am Telefon, und auch unser Vermieter erzählte, dass ein Fernsehteam an der Schule seiner Frau war. ^^

[ZDF, Rap, Koran und Oma-Bonke
Folge 1: Mittwoch, 07. November, 22:15 Uhr
Folge 2: Donnerstag, 08. November, 22:15 Uhr
Folge 3: Freitag, 09. November, 22:35 Uhr
]

Peter zahlt

Montag, 17. September 2007

Ein interessanter Tipp von meinem Kollegen: peterzahlt.de. Hört sich zunächst nach einem Gag an, denn hier hat jeder die Möglichkeit, 30 Minuten kostenlos zu telefonieren – »Peter« bezahlt es ja.

Schaut man sich die Seiten genauer an, findet man in den Pressestimmen einen Hinweis, dass peterzahlt.de ein Angebot von GoYellow ist, einem Online–Branchenbuch. Dementsprechend erklärt sich auch die Vorgehensweise:

Man gibt zuerst seine eigene Telefonnummer auf der Internetseite an, dann die des Empfängers (wobei auch Auslandstelefonate möglich sind), und anschließend wird man übers Internet verbunden. Während des Gesprächs muss man dann aber online sein, um Werbeeinblendungen laufen zu lassen. Denn das ist der Zweck des Angebots: Schau Dir meine Werbung an, und ich lasse Dich bis zu 30 Minuten kostenlos telefonieren.

Wie teuer ist heute ein Gespräch übers Internet? Bei 5 Cent pro Minute entständen peterzahlt.de 1,50 EUR pro Telefonat. Wieviele Werbeeinblendungen werden wohl in 30 Minuten gezeigt? Und wieviel zahlen dann die Werbekunden pro Einblendung? Mit Sicherheit mehr als die reinen Gesprächskosten.

Sieht man mal von den technischen Voraussetzungen ab, ist die Idee pfiffig und lukrativ, solange diese Form der Werbung angenommen wird. Ich mein, man kann ja ruhig die Werbeeinblendungen zulassen. Den Bildschirm kann man während des Telefonats ja immer noch ausschalten…

Die nächste Abmahnwelle

Mittwoch, 31. Januar 2007

Seit Anfang diesen Jahres müssen die Pflichtangaben für Geschäftspapiere nun auch in E–Mails angegeben werden. So will es zumindest die EU, und zwar für alle Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind. Und weil sich diese neue Vorschrift noch nicht überall herumgesprochen hat, besteht die Gefahr, dass findige raffgierige Anwälte mit teuren Abmahnungen ins Haus flattern.

[Quelle heute.de]

Wer nicht weiß, was er so alles in seine Geschäftspapiere aufzunehmen hat (das sollte jetzt eigenlich eine rein rhetorische Frage sein!), der kann sich zum Beispiel hier ein Merkblatt herunterladen.

Friedensnobelpreis 2006 für Prof. Muhammad Yunus

Freitag, 13. Oktober 2006

Die Nachrichtenticker verbreiten die Nachricht bereits: In diesem Jahr teilt sich der Wirtschaftsprofessor Muhammad Yunus den Friedensnobelpreis mit der von ihm gegründeten Grameen–Bank. Hierzulande ist er (leider) fast gänzlich unbekannt. In seiner Heimat Bangladesh dagegen dürfte er mittlerweile ein Nationalheld sein. Mit seiner Grameen–Bank leiht er armen Menschen Kleinstkredite (sogenannte Mikrokredite) und hilft ihnen damit, eine selbständige Tätigkeit wahrzunehmen. Er hatte in den 70er Jahren beobachtet, dass viele Menschen, vor allem Frauen, oft nur wenige Cents brauchen, um ihre wirtschaftliche Situation deutlich zu verbessern.

One particular incident took me in a new direction. I met a woman who was making bamboo stools. After a long discussion I found out that she made only two U.S. pennies each day. I couldn’t believe anybody could work so hard and make such beautiful bamboo stools yet make such a tiny amount of profit. So I tried to understand. She explained to me that she didn’t have the money to buy the bamboo to make the stools, so she had to borrow from the trader – and the trader imposed the condition that she had to sell the product to him alone, at a price that he decided.

And that explains the two pennies – she was virtually in bonded labour to this person. And how much did the bamboo cost? She said, »Oh, about twenty cents. For a very good one, 25 cents« I thought, »My God! People suffer for 20 cents, and there is nothing anyone can do about it.« I debated whether I should give her 20 cents, but then I came up with another idea – let me make a list of people who needed that kind of money. I took a student of mine and we went around the village for several days and came up with a list of forty–two such people. When I added up the total amount they needed I got the biggest shock of my life: It added up to 27 dollars! I felt ashamed of myself for being part of a society which could not provide even $27 to 42 hard–working, skilled humand beings.

Muhammad Yunus, The Empowerment fo the Poor; Keynote Address to the 1996 State of the World Forum. October 4, 1996. San Francisco; in: The AIESEC Learing Tool: Learning and Acting for a Shared Future – Your youth action guide, 1998.

Das Zitat stammt aus einer Rede, die er beim State of the World Forum 1996 in San Francisco hielt. Die Tonaufnahme seiner Rede fasziniert durch seine sanfte Stimme, die das Bild eines intelligenten und leidenschaftlichen, aber vor allem bescheidenen Mannes vermittelt. In der Oktober–Ausgabe der GEO gibt es einen sehr schönen Artikel über die Arbeit der Grameen–Bank mit dem Titel »Die Barfüsser–Bank« (ab Seite 94).

Während Mikrokredite in armen Ländern eine wichtige Rolle spielen, wird ihre Bedeutung erst seit wenigen Jahren auch für Deutschland diskutiert. Dabei handelt es sich bei den Mikrokrediten von heute nicht mehr um wenige Cents wie vor 30 Jahren. Dennoch haben Gründer und Unternehmer auch hierzulande Probleme, kleinere Summen als Kredit aufzunehmen. Wobei es als Privatmensch wiederum häufig einfacher ist, wenn man ein geregeltes Einkommen nachweisen kann. Ohne Probleme bekommt auch hierzulande nur derjenige einen Kredit, der das Geld eigentlich nicht nötig hätte bzw. Sicherheiten vorweisen kann, die den Kreditbetrag zu mehr als 100% abdecken. Eine Haltung, die Gründern und Kleinunternehmern besondern in wirtschaftlich schlechten Zeiten nicht weiterhilft. Insofern ist die Ehrung von Mohammad Yunus nicht nur eine Würdigung seiner Arbeit, sondern auch eine Mahnung an Wirtschaft und Politik, nicht nur die Starken, sondern auch die Schwachen zu stärken und ihnen eine Chance zu geben.

Die individuelle Kreditkarte

Montag, 21. August 2006

Die Postbank bietet sowohl Privatkunden als auch Geschäftskunden eine Kreditkarte an mit der Möglichkeit, das Aussehen der Karte durch ein eigenes Bild individuell zu gestalten.

  • Geschäftsleute und Selbständige können nun ihr Corporate Design auch auf die Kreditkarte ausweiten.
  • Privatleute können dagegen Fotos von ihren Lieben oder selbst gemalte Motive verwenden.
  • Blogger könnten nun das Design ihres Blogs auf die Kreditkarte zaubern.

Und ich überlege jetzt ernsthaft, mir (auch) ein Konto bei der Postbank zu eröffnen. Cleveres Marketing.

[via animeger ]

Anders bewerben?

Dienstag, 15. August 2006

Auf der Seite jova–nova von Gerhard Winkler findet man interessante Ansichten und Tipps rund ums Bewerben. Einige Punkte gefallen mir sehr gut, er schreibt prägnant und verlangt auch von seinen Lesern, zum Punkt zu kommen und nicht zu langweilen. Wer sich gerade bewirbt, sollte mal hier vorbei schauen und sich inspirieren lassen.

Big Fish

Freitag, 28. Juli 2006

»Big Fish magazine from Bank of Scotland is the magazine for women business owners. Each issue of Big Fish charts the success of our female customers, shares the secrets of successful business ownership and provides top tips, intriguing interviews, reviews of the latest statistics on the marketplace and provides useful websites and contacts.
Written by women, for women.«

Nice pictures and short stories in a colourful little magazine.
Netter kleiner Service einer großen Bank.