Archiv für die Kategorie ‘gedruckt’

Scott McCloud auf der Frankfurter Buchmesse

Montag, 08. Oktober 2007

So ein Tüdel auch, dass ich dieses Jahr nicht zur Frankfurter Buchmesse fahren kann. Sonst hätte ich mir die Veranstaltungen mit Scott McCloud nicht entgehen lassen:

Am Freitag: Comics: An Art Form in Transition – Scott McCloud, anschließend eine Signierstunde.

Am Samstag: Comics machen – Ein Interview mit Scott McCloud zu seinem neuen Werk. Klingt sehr spannend. Sein erstes Buch, Comics richtig lesen, ist ein Klassiker und aus der Comicszene nicht mehr wegzudenken. Es vermittelt, wie Comics »funktionieren«, und bedient sich dabei gleich der Form des Comics.

Dass ich zur Buchmesse fast nur wegen der Comics fahren würde, ist nur etwas übertrieben. Am liebsten sind mir die Begegnungen mit den Schöpfern dieser Bildergeschichten. Mit Flix oder Naomi zum Beispiel kann man immer wieder nett plaudern. Besucht sie mal, wenn ihr dort seid, und lasst euch was zeichnen!

^^

Handtuch-Tag

Freitag, 25. Mai 2007

Gestern noch habe ich meiner Freundin einen virtuellen Marvin geschenkt. Heute lese ich bei Naomi, dass weltweit der Handtuch–Tag gefeiert wird.

Über Douglas Adams bin ich bereits in meiner Jugend gestolpert (welcher Mittdreissiger nicht?). Damals* kam im Fernsehen eine englische Serie, die mich zutiefst verwirrt und irritiert hatte. Komische Raumschiffe und Gestalten und gar nicht so cool wie Star Trek. Vielleicht war ich aber auch einfach noch zu jung für diese Art von Humor. Bis ich mich mit dem Humor von Monty Python anfreunden konnte, brauchte es auch mehrere Jahrzehnte…

Obwohl die englische Ausgabe des Hitchhikers bis Band 4 zu Hause auf mich wartet und endlich gelesen werden will (wenigstes habe ich auf den Rat von frührer gehört und mir zumindest die englischsprachige Ausgabe zugelegt), komme ich nicht umhin, die Begeisterung für die Bücher bewundernd zur Kenntnis zu nehmen. Gibt man beispielsweise die Worte »answer to life, the universe and everything« in Google ein, erhält man als ersten Treffer ein wohl mittlerweile im ganzen Universum gültiges rechnerisches Ergebnis.

Leute, ich freue mich, wenn ich in meiner neuen Wohnung keinen Umzugskarton mehr sehen muss. Dann komme ich hoffentlich endlich mal wieder dazu, ein Buch zu lesen.

[via Naomi Fearn]

* Ja, damals, als es nur ARD, ZDF und WDR gab, die Nationalhymne den Tag beendete und das Testbild jedes Einschlafmittel ersetzte.

Comics oder die Kunst der Sprechblasen

Freitag, 15. September 2006

Ein sehr lesenwerter Artikel auf der Homepage von Brand Eins über Menschen, die Comics lieben und von Comics leben, sei es, dass sie Comics zeichnen, sei es, weil sie Comics verkaufen.

»Es ist, als würde man alles, was komplizierter ist als ein Song von Dieter Bohlen nicht mehr Musik nennen, sondern Klangkunst, und dann sagen, Musik sei primitiv.«

Bei so einer Allegorie fällt es mir leicht, mich zu outen und zu verkünden, dass ich am Wochenende wieder mal in die Welt der japanischen Comics eintauchen werde.

^^

Desmodus

Montag, 21. August 2006

Sonntags früh aufstehen tue ich normalerweise nur, wenn ich arbeiten muss. Wenn ich aber keine große Lust habe, läuft schon mal der Fernseher nebenbei. So kam ich mal wieder in den Genuß der Wiederholung vom Tigerenten Club.

Ein Beitrag ist mir dabei besonders positiv aufgefallen (eigentlich der einzige, an den ich mich erinnern kann… ^^;): Desmodus.

Desmodus ist ein kleiner Vampir, der am Rande einer großen Stadt lebt und gerne wie ein kleiner Junge zur Schule gehen möchte. Er freundet sich mit Michael, einem normalen Menschen, an, der ihn daraufhin öfters besucht. Gemeinsam erleben sie dann halt ihre Abenteuer.

Was mich besonders anzieht, ist die grafische Umsetzung. Erfunden wurde Desmodus von Joann Sfar, einem französischen Comic–Zeichner, besser bekannt für seine Zusammenarbeit mit Lewis Trondheim (Donjon) und mit José Luis Munuera (Merlin). Dunkel–düster und mit vielen Schraffuren, aber trotzdem schlicht und kindlich. Beim ersten Sehen dachte ich, die Zeichnungen kämen aus Osteuropa. Irgendwie verbinde ich diese Atmosphäre immer mit Russland oder der alten Tschechoslowakei.

In Frankreich hat Sfar mittlerweile 7 Comics zu Desmodus rausgebracht (»Le petite vampire«), hier in Deutschland sind nun die ersten beiden Hefte (Bände?) beim avant–verlag erschienen. Für 32 Seiten sind 13,95 EUR allerdings ein stolzer Preis, auch wenn der Band als Hardcover erscheint.

Ab auf die Insel

Donnerstag, 17. August 2006

Bin auf akademie.de auf Momo Evers gestoßen und dort in ihrem Buchblog hängengeblieben.

Will jetzt nur noch auf eine Insel mit einem Koffer voller Bücher.

Sofort!

^^

25 Jahre Ralf König

Mittwoch, 09. August 2006

Ralf König zeichnet nun seit 25 Jahren schwule Knollennasen. Aus diesem Anlass haben ihn nun drei andere Zeichner (Der Flix, Isabel Kreitz und Volker Reiche) in Form eines kurzen Comics interviewt.

Auf den Seiten des Carlsen Comic–Verlages kann man sich die 3 Interviews als PDF–Datei herunterladen. Ich finde die Interviews sehr gelungen. ^^

*staun*

Montag, 31. Juli 2006

Die deutsche Sprache bringt mich immer wieder mal zum Staunen. Aus Foren und später aus Mails bin ich mittlerweile die verkürzte Sprache in *…* gewohnt, die sogar in SMSen auftaucht. Anfangs habe ich noch leicht den Kopf geschüttelt, inzwischen nutze ich die Schreibweise selbst ganz gerne. Eine nette Spielerei, abseits von jeglichem Ernst.

Beim Surfen bin ich heute bei der im marebuchverlag erschienenen Vorzugsausgabe »Die tollkühnen Abenteuer der Ducks auf hoher See« gelandet und dort auf die weiter unten vorgestellte legendäre Dr. Erika Fuchs gestoßen, in deren Vorstellung dann der Erikativ vorgestellt wurde.

Voller Staunen stelle ich fest, dass diese sprachliche Spielerei einen Namen hat, vereinzelt sogar schon im 18. Jahrhundert in Erscheinung getreten sein soll (die Gelehrten streiten noch darüber) und hierzulande durch eben diese Frau Dr. Erika Fuchs populär gemacht wurde. Ihr zu Ehren wird der Infliktiv, so die offizielle Bezeichnung dieser Sprachform (»infinite und unflektierte Verbform, die als Kurzform außerhalb der Syntax ganzer Sätze benutzt wird«), Erikativ genannt. Erika Fuchs war mir zwar immer ein Begriff, aber wie stark sie (auch) mein Leben beeinflusst hat, war mir nicht klar.

*immernochbeeindrucktist*
^^

Big Fish

Freitag, 28. Juli 2006

»Big Fish magazine from Bank of Scotland is the magazine for women business owners. Each issue of Big Fish charts the success of our female customers, shares the secrets of successful business ownership and provides top tips, intriguing interviews, reviews of the latest statistics on the marketplace and provides useful websites and contacts.
Written by women, for women.«

Nice pictures and short stories in a colourful little magazine.
Netter kleiner Service einer großen Bank.