Archiv für die Kategorie ‘gelebt’

Himmelsschafe

Dienstag, 16. Januar 2007

Letzten Freitag haben Himmelsschafe den Sonnenaufgang in Bochum begleitet.


Haushaltskalender 2007 der Sparkasse

Donnerstag, 11. Januar 2007

Wer noch nicht Buch führt über seine privaten Haushaltskosten, der sollte sich mal den neuen Haushaltskalender 2007 der Sparkassen anschauen und (kostenlos) bestellen. Neben einer sinnvollen Aufteilung der Kosten enthält der Ratgeber eine Reihe von Alltagstipps.

Wer erst mal reinschnuppern will, der kann sich auch den Kalender als PDF–Datei herunterladen. Wer digital arbeitet, kann sich sicherlich schnell eine eigene Arbeitsvorlage in einer Tabellenkalkulation erstellen. Auch die anderen Seiten lohnen einen Besuch.

Frohes Fest und einen guten Rutsch

Sonntag, 24. Dezember 2006

Ich wünsche allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. ^^

Sehnsucht

Freitag, 01. Dezember 2006

Sanft auf nackter Haut
In strahlendem stolzen Weiß
Ein Abschied seufzend

Die letzten Wochen und Monate waren ermüdend. Sie werden es wohl wieder auch werden, zumindest bis Weihnachten. Dann spätestens brauche ich ein paar Tage mit meinen Lieben, um mal wieder durchzuatmen. Und um mal wieder zur Ruhe zu kommen. Einen Tag mal nur der Nase folgen statt dem Terminkalender.

Eine Trennung steht an. Geschäftlich. Sie tut weniger weh als dass sie mich zunehmend (ver)ärgert. Langfristig wird sie (mir) gut tun. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Privat läuft es eigentlich gut. Die wenige Zeit verbringe ich im Moment meist am Telefon. Ansonsten schalte ich den Rechner abends gar nicht mehr ein. Ich schlafe nach dem Abendessen ein, sobald mein Haupt Kontakt mit meinem Sofa hat. Ich wundere mich schon nicht mehr, wenn der Fernseher noch läuft, das Licht brennt und mein leerer Teller mich anlächelt.

Egal, am Wochenende bin ich in Berlin zu einer Stippvisite. Egal wie kurz, jeder Moment dort wird ein Genuss sein.
^^

Friedensnobelpreis 2006 für Prof. Muhammad Yunus

Freitag, 13. Oktober 2006

Die Nachrichtenticker verbreiten die Nachricht bereits: In diesem Jahr teilt sich der Wirtschaftsprofessor Muhammad Yunus den Friedensnobelpreis mit der von ihm gegründeten Grameen–Bank. Hierzulande ist er (leider) fast gänzlich unbekannt. In seiner Heimat Bangladesh dagegen dürfte er mittlerweile ein Nationalheld sein. Mit seiner Grameen–Bank leiht er armen Menschen Kleinstkredite (sogenannte Mikrokredite) und hilft ihnen damit, eine selbständige Tätigkeit wahrzunehmen. Er hatte in den 70er Jahren beobachtet, dass viele Menschen, vor allem Frauen, oft nur wenige Cents brauchen, um ihre wirtschaftliche Situation deutlich zu verbessern.

One particular incident took me in a new direction. I met a woman who was making bamboo stools. After a long discussion I found out that she made only two U.S. pennies each day. I couldn’t believe anybody could work so hard and make such beautiful bamboo stools yet make such a tiny amount of profit. So I tried to understand. She explained to me that she didn’t have the money to buy the bamboo to make the stools, so she had to borrow from the trader – and the trader imposed the condition that she had to sell the product to him alone, at a price that he decided.

And that explains the two pennies – she was virtually in bonded labour to this person. And how much did the bamboo cost? She said, »Oh, about twenty cents. For a very good one, 25 cents« I thought, »My God! People suffer for 20 cents, and there is nothing anyone can do about it.« I debated whether I should give her 20 cents, but then I came up with another idea – let me make a list of people who needed that kind of money. I took a student of mine and we went around the village for several days and came up with a list of forty–two such people. When I added up the total amount they needed I got the biggest shock of my life: It added up to 27 dollars! I felt ashamed of myself for being part of a society which could not provide even $27 to 42 hard–working, skilled humand beings.

Muhammad Yunus, The Empowerment fo the Poor; Keynote Address to the 1996 State of the World Forum. October 4, 1996. San Francisco; in: The AIESEC Learing Tool: Learning and Acting for a Shared Future – Your youth action guide, 1998.

Das Zitat stammt aus einer Rede, die er beim State of the World Forum 1996 in San Francisco hielt. Die Tonaufnahme seiner Rede fasziniert durch seine sanfte Stimme, die das Bild eines intelligenten und leidenschaftlichen, aber vor allem bescheidenen Mannes vermittelt. In der Oktober–Ausgabe der GEO gibt es einen sehr schönen Artikel über die Arbeit der Grameen–Bank mit dem Titel »Die Barfüsser–Bank« (ab Seite 94).

Während Mikrokredite in armen Ländern eine wichtige Rolle spielen, wird ihre Bedeutung erst seit wenigen Jahren auch für Deutschland diskutiert. Dabei handelt es sich bei den Mikrokrediten von heute nicht mehr um wenige Cents wie vor 30 Jahren. Dennoch haben Gründer und Unternehmer auch hierzulande Probleme, kleinere Summen als Kredit aufzunehmen. Wobei es als Privatmensch wiederum häufig einfacher ist, wenn man ein geregeltes Einkommen nachweisen kann. Ohne Probleme bekommt auch hierzulande nur derjenige einen Kredit, der das Geld eigentlich nicht nötig hätte bzw. Sicherheiten vorweisen kann, die den Kreditbetrag zu mehr als 100% abdecken. Eine Haltung, die Gründern und Kleinunternehmern besondern in wirtschaftlich schlechten Zeiten nicht weiterhilft. Insofern ist die Ehrung von Mohammad Yunus nicht nur eine Würdigung seiner Arbeit, sondern auch eine Mahnung an Wirtschaft und Politik, nicht nur die Starken, sondern auch die Schwachen zu stärken und ihnen eine Chance zu geben.

Centrum für Reisemedizin

Dienstag, 26. September 2006

Wer viel auf Reisen ist, sollte mal beim Centrum für Reisemedizin vorbeischauen. Macht auf mich einen sehr guten Eindruck.

Nebenbei bemerkt: CRM steht in der Wirtschaft normalerweise für Customer Relationship Management. Dass sich nicht irgendeine Unternehmensberatung diese Domain geschnappt hat, sondern ein Arzt und seine Unternehmung, finde ich bemerkenswert.

Das Leben ist schön

Montag, 11. September 2006

Früher liefen die Musicals Sonntag nachmittags. Meine Mutter, meine Schwester und ich saßen dann immer gerne vorm Fernseher – ein gemeinsames Vergnügen.

Nun muss ich am Wochenende nachts lange aufbleiben, um mal wieder in den Genuss von Musicals wie »Brigadoon« zu kommen, der in der Nacht von Samstag auf Sonntag im WDR kam. Keine Chance mehr, diesen Film mit meiner Mutter zu sehen, wenn ich den nicht auf DVD habe.

Was mich zur Frage bringt: Welche Filme werde ich mir mal gemeinsam mit meinen Kindern am Sonntag nachmittag ansehen, die dann später ins Nachtprogramm abgeschoben werden? Für spätere Generationen scheinen solche Filme wohl nur noch ein Relikt vergangener Zeiten zu sein. Auf der anderen Seite transportieren Musicals wie »Eine Braut für sieben Brüder« ja tatsächlich noch ganz andere Familienwerte, die auch schon in den 80er Jahren etwas leicht verstaubtes an sich hatten. Immerhin, die Musik hat vieles wieder wettgemacht. ^^

Hmm… bin dieser Tage mal wieder verdammt melancholisch… wenn jetzt noch die alten Doris Day–Filme kommen… Gut, dass »Das Leben ist schön« immer nur zur Weihnachtszeit kommt…

Platz 1: Der Fernseher

Mittwoch, 06. September 2006

In einem recht interessanten Service–Paper mit dem Titel »Konsumentenreviere« listet die BBE Unternehmensberatung GmbH einige Wohlfühlfaktoren der deutschen Bevölkerung auf.

An erster Stelle steht ziemlich eindeutig der Fernseher mit 68% Zustimmung. Erst an zweiter Stelle und mit nur 52% Zustimmung kommt dann der eigene Partner.

Wurden zuviele Singles befragt, die keinen Partner haben und deswegen die Frage nicht beantwortet konnten, oder fehlt in vielen Beziehungen einfach der Pep? Auffällig ist, dass keine Haustiere aufgeführt werden. Womöglich würde der Partner dann erst auf Platz 3 landen…

Was sind eigentlich eure Wohlfühlfaktoren?

Das Paper hat 41 Seiten und kann auf oben angegebener Seite kostenlos heruntergeladen werden. Die Datei ist 1,78 MB groß.

dropping knowledge

Sonntag, 30. Juli 2006

Welche Fragen bewegt die Menschheit – und welche Antworten haben kluge Köpfe darauf?

In einer Konferenz in Berlin soll das am 09. September 2006 geklärt werden. Bis dahin werden noch Fragen gesammelt, die auf der Webseite hinterlassen werden können. Einige bekannte oder unbekannte Persönlichkeiten wurden auch mit ihren Fragen gefilmt. Dabei versuchen die Organisatoren, wirklich Menschen von überall zu Wort kommen zu lassen.

Welche Fragen habt ihr?

Über sich selbst schreibt der Verein:

»dropping knowledge e.V. is a registered non-profit association duly organized under the laws of the Federal Republic of Germany. dropping knowledge’s constitutional purposes are the promotion of international understanding and the promotion of art and culture. To serve these purposes, dropping knowledge e.V. conducts the project ›dropping knowledge‹.«

Kingt nach einem tollen Projekt.

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