Verträge

12. März 2007

Habt ihr einen Überblick über all eure Verträge, die ihr abgeschlossen habt? Wisst ihr, wann ihr sie abgeschlossen habt, wie lange sie laufen, wann sie enden, wann sie erneuert werden, und wie lange die Kündigungsfrist ist? Wisst ihr überhaupt noch, wo ihr eure Unterlagen abgeheftet oder abgespeichert habt?

So ein Umzug bedeutet in vielen Fällen eine Zäsur, ein Einschnitt und die Chance auf einen Neuanfang. Altes durchsehen und nicht mehr Gebrauchtes wegwerfen oder verkaufen.

Sich von alten Dingen zu trennen ist aber manchmal nicht so einfach, wenn sie an bestimmte Laufzeiten gebunden sind. Ich stelle im Moment fest, dass ich im Laufe der Zeit wohl den Überblick verloren habe und nun von einigen Altlasten so schnell gar nicht wegkomme. Was natürlich immer mit Kosten verbunden ist.

Als jüngstes Klotz am Bein entpuppt sich bei mir nun 1&1: Einen neuen DSL–Anbieter vor Ort zu suchen erübrigt sich zunächst, weil ich noch bis Ende des Jahres an den alten gebunden bin. Das 16minütige Telefongespräch wird teuer, weil vom Handy aus geführt. Von den 16 Minuten waren die ersten 5 (gefühlten) Minuten ein Ritt durch die automatische Ansage. Seeeeehr kundenfreundlich. Der Sachbearbeiter selbst war dann doch kompetent. Ein eher ungewohntes Gefühl für mich, wenn ich mit 1&1 zu tun habe. Immer, wenn ich eine eMail–Anfrage startete, kam immer von unterschiedlichen Mitarbeitern eine Antwort, die an meinen Fragen in der Regel vorbeizielte. Daher habe ich diesmal das Telefonat gewählt. Allerdings wusste der Sachbearbeiter zwar auf meine Fragen stets eine Antwort, die Sinn machte. Aber das Gefühl, er hilft mir, stellte sich trotzdem nicht ein.

Das Telefonat war ernüchternd. Unternehmen, die in einem Massengeschäft unterwegs sind, geht es offenbar nur ums Geschäft. Der Kunde ist kein König, sondern die goldene Kuh, die so fest wie möglich gebunden und so lang wie möglich gemolken werden muss, bevor sie andere saftige Weiden entdeckt.

Fazit des heutigen Tages: Ich werde nicht nur meinen DSL–Anschluss kündigen, sondern auch meinen Webhosting–Vertrag. Die Kuh will auf eine Weide, wo sie größere Freiheiten besitzt und auch gepflegt und nicht nur gemolken wird. Sie wird es mit Treue belohnen.

P.S. Jeder neuer Vertrag kommt von nun an in eine Liste mit allen wichtigen Vertragsdaten. Die alten werden im Laufe der Zeit ergänzt. Jeder Vertrag, bei dem Altkunden nicht ohne weiteres von Tarifsenkungen profitieren können, wird gekündigt. Der nächste Kandidat in dieser Kategorie: BASE von eplus…

Thomas Quasthoff und Jazz

02. März 2007

Thomas Quasthoff ist ein charismatischer Mann mit einer phantastischer Stimme. Leider bin ich kein Kenner der klassischen Musik (siehe auch den ersten Beitrag von heute), daher kenne ich sein Repertoire nicht wirklich.

Jetzt hat der 3fache Grammy Award–Gewinner einen Ausflug in den Jazz gewagt. Wenn gleich ich dem Jazz eigentlich noch weniger abgewinnen kann, finde ich diese Konstellation faszinierend. Als Resultat ist seit heute das Album »The Jazz Album« auf dem Markt. Auf der dazu gehörigen Internetseite kann man sich zu jedem Stück eine Hörprobe von 1:30 min Länge anhören, die tatsächlich Appetit auf mehr machen. Auch die Dokumentation (ca. 3:30 min lang, auf der rechten Seite zu finden) lohnt sich.

Ich denke, diesmal landet Thomas Quasthoff mit Sicherheit auf meiner Einkaufsliste. ^^

Partituren 9: Filmmusik

02. März 2007

Seit gestern habe ich nun Ausgabe 9 der Zeitschrift Partituren auf dem Schreibtisch und bin schon vom Cover begeistert. Das Thema ist diesmal Filmusik, die dazugehörige Heft–CD bietet entsprechende Beispiele klassischer Musik aus unterschiedlichen Filmen und Epochen. Ich habe mir zwar erst die Hälfte der CD im Auto angehört (der unpassendste Ort für klassische Musik…), bin aber jetzt schon begeistert.

Den Zugang zur klassischen Musik konnte mir bislang niemand so richtig vermitteln. Weder Musikschule noch Gymnasium. Dabei bin ich der Musik nicht abgeneigt, nur hatte ich immer den Eindruck, dass klassische Musik mit einem gewissen Ernst betrachtet bzw. gehört werden muss, während Popmusik stets etwas Seichtes sei. Dass dem nicht so sein muss, ist mir mir rational betrachtet schon klar, nur hat diese Erkenntnis allein noch nicht gereicht, dass ich mich einfach in die Klassikabteilung eines Musikgeschäftes gesetzt hätte.

Die Zeitschrift Partituren kam da Ende 2005 eigentlich zum richtigen Zeitpunkt. Ein Schwerpunktthema bietet mir alle zwei Monate die Möglichkeit, mich schrittweise in die Welt der Klassik einzulesen. Manchmal habe ich zwar schon den Eindruck, dass etwas Hintergrundwissen nicht schadet, insbesondere, was das Fachvokabular anbetrifft. Aber einige Artikel sind wiederum so interessant geschrieben, dass sie meine Neugier wecken und ich Lust auf mehr bekomme. Es ist aber vor allem die beigefügte Heft–CD, die mich interessiert. Im Geschäft täte ich mich schwer, mich durch die CDs durchzuhören (wo anfangen?). Die CD wiederum bietet einen bunten Einblick in ein bestimmtes Thema, der mir ausreicht zu entscheiden, ob ich mich mit dem Thema intensiver beschäftigen will oder nicht. Mit 8 EUR ist die Zeitschrift allerdings nicht billig, zumal das Heft auch eigentlich recht dünn ist. Aber was tut man nicht alles für die Bildung… ^_~

Neue Ufer

01. März 2007

Es steht nun fest: Ich ziehe im April um, von Bochum nach Dortmund. Endlich keine lästigen Pendlerfahrten mehr, nur noch 10 min zu Fuss zum Büro bzw. nach Hause. Der neue Mietvertrag ist unterschrieben, der alte gekündigt. Bleibt mir nur noch die Planung der Renovierung, der neuen Einrichtung und des Umzugs…

Mitte des Jahres werde ich dann auch meinen Wagen abschaffen, der mich im Februar wieder 250 EUR für TÜV und Inspektion gekostet hat. Eine Bahncard 25 habe ich bereits. Plant man seine Fahrten lang genug im voraus und kommt dann in den Genuss der Sparangebote (50% Ermäßigung), reduzieren sich diese noch mal um 25% mit der Bahncard 25. Mit der Bahncard 50 erhalte ich dagegen keine zusätzliche Ermäßigung, so dass ich bei frühzeitiger Planung mit der Bahncard 25 paradoxerweise mehr spare.

Ansonsten freue ich mich auf (m)einen neuen Gasherd. Bislang wohnte ich immer in Wohnungen ohne Gasanschluss. Jetzt freue ich mich umso mehr aufs Kochen. Da ich mir mein Mittagessen selbst koche und dann mit zur Arbeit nehme, wird er mit Sicherheit auch ausreichend zum Einsatz kommen. Und ich habe endlich den Platz, um auch mal Gäste zu mir zu Hause einzuladen. Denn das war vorher so nicht möglich – zu klein waren meine Wohnungen in den letzten 9 Jahren.

Wer Tipps zum Umzug hat oder sogar mit anpacken will (^_~), der sei herzlich willkommen. Nach dem ersten Einrichtungs–Renovierungs–Umzugs–Planungseifer bin ich erst einmal nur müde und brauche etwas Ruhe. ^^

Es schneit…

06. Februar 2007

…und die Sonne lacht?!

Sowas… ^^;

Karel Svoboda

31. Januar 2007

Höre ich den Namen Karel Svoboda, höre ich auch immer gleich das Lied aus dem Film Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Danke dafür. Karel Svoboda beging am Sonntag Selbstmord. Einen schönen Nachruf gibt es auf ZEIT online.

Komplettausstattung für Podcaster

31. Januar 2007

Das Unternehmen Behringer bietet für Podcaster bald zwei Komplettpakete an: Das Podcaststudio Firewire (für ca. 200 EUR) und das Podcaststudio USB, das im 2. Quartal 2007 herauskommen soll und einen UVP von 130 EUR haben wird. Wer keinen Draht zur technischen Ausstattung hat, der macht hiermit nichts falsch, auch wenn die Pakete für den Anfang vielleicht etwas überdimensioniert sind.

Einfacher geht es mit einem guten USB–Mikrofon und der Soundkarte des PC. Mit der kostenlosen Software Audacity hat man dann auch einen Mehrspur–Audio–Editor und kann zumindest am Anfang auf ein Mischpult verzichten. Auf der Seite netzcheckers.de findet ihr eine gute Broschüre zum Thema Podcasting, die beschreibt, wie man anfangen kann.

Minimumausstattung sollte aber schon ein gutes Mikrofon sein. Wer sich ein bisschen in die technische Materie von Mikrofonen einlesen will, der findet bei Behringer ein gutes Tutorial.

Die nächste Abmahnwelle

31. Januar 2007

Seit Anfang diesen Jahres müssen die Pflichtangaben für Geschäftspapiere nun auch in E–Mails angegeben werden. So will es zumindest die EU, und zwar für alle Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind. Und weil sich diese neue Vorschrift noch nicht überall herumgesprochen hat, besteht die Gefahr, dass findige raffgierige Anwälte mit teuren Abmahnungen ins Haus flattern.

[Quelle heute.de]

Wer nicht weiß, was er so alles in seine Geschäftspapiere aufzunehmen hat (das sollte jetzt eigenlich eine rein rhetorische Frage sein!), der kann sich zum Beispiel hier ein Merkblatt herunterladen.

Podcast Kongress in Köln

30. Januar 2007

Das Podcasting–Fieber hat mich wieder. Letztes Wochenende trafen sich in Köln Podcaster, Wirtschaftsvertreter und Journalisten zum Meinungs– und Erfahrungsaustausch auf dem 2. Deutschen Podcast Kongress. Am Freitag standen zunächst die Businessthemen im Vordergrund, am Abend dann wurden die besten/beliebtesten Podcaster 2007 mit dem Deutschen Podcast Award ausgezeichnet. Heftigstes Schneetreiben auf der A1 vereitelte allerdings eine pünktliche Ankunft, so dass ich erst zur Verleihung der Awards in der Kategorie Kommerz eintrudelte. Sämtliche Preisträger findet man hier.

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Global Young Greens

25. Januar 2007

Im Vorfeld des Weltsozialforums in Nairobi (Kenia) trafen sich junge Grüne aus aller Welt zum Gründungskongress der Global Young Greens, der neuen Weltorganisation der Grünen Jugend.

GYG is a growing network of young people from across the globe working towards ecological sustainability, social justice, grassroots democracy and peace.

Als ehemaliges Mitglied einer internationalen Studentenorganisation kenne ich die Dynamik, die auf solchen Veranstaltungen entstehen kann. Bleibt zu hoffen, dass viel von dem Elan auch in die Länder und in den Alltag getragen werden kann. Sympathisch sind mir die Leute auf alle Fälle jetzt schon. ^^

[via Anna Lührmann]